Pflanzliche Arzneimittel beim führenden Spezialisten Dr. Schwabe
Kleine Kräuterkunde: Was sind Kräuter?
In der Kräuterkunde werden nicht alle Pflanzen als Kräuter bezeichnet. Es sollten schon Blätter kleinwüchsiger Pflanzen sein.
Dann gibt es noch die für uns unnützen Un-Kräuter. Einige dieser Unkräuter gelten jedoch auch als Heilkräuter wie z. B. die Brennnessel. Manch einer nutzt das Kraut der Brennnessel wie Spinat oder als Tee für eine Entgiftungskur. Für andere ist sie nur Unkraut, das man besser nicht anfasst. Viele wollen sie ganz aus ihrem Garten vertreiben.
Kleine Kräuterkunde: Was sind Kräuter?
Paracelsus unterschied das Blattwerk als Kraut, im Unterschied zu Wurzel, Stängel, Blume und Frucht.
Als Kräuter gelten in der Kräuterkunde krautige Pflanzen, meist Stauden. Krautig meint, dass die oberirdischen Teile nicht verholzt sind. Das Kraut besteht also nur aus Stängeln und Blättern.
Umgangssprachlich ist mit Kraut oft die ganze Pflanze mit Wurzel und Blüte gemeint oder auch nur die grünen Teile der Pflanze wie z.B. beim Rübenkraut.
Außerdem besagt die Kräuterkunde, dass ein Kraut als Arznei oder zum Verzehr geeignet sein muss.

Kräuterkunde praktisch
Somit haben wir schon Heil-Kräuter und Küchen-Kräuter unterschieden. Heil-Kräuter und Küchen-Kräuter wiederum werden sowohl getrocknet als auch frisch verwendet.
Pilze, Sträucher und Bäume gelten eigentlich nicht als Kräuter. Manches davon eignet sich allerdings zum Würzen.
Ich fasse unter Kräuter auch Salbei, Lavendel und Rosmarin, obwohl sie im Alter verholzen und als somit als Sträucher gelten. Das ist laut botanischer Kräuterkunde nicht ganz korrekt. Im Nutzen für den Menschen dagegen sind die Unterschiede zwischen Kräutern und nützlichen Sträuchern nicht interessant
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