Pflanzliche Arzneimittel beim führenden Spezialisten Dr. Schwabe
Kräuter im Mittelalter
Wer sich mit dem Mittelalter beschäftigt, wird nicht umher kommen, sich mit Kräuterkunde zu befassen. Der Kräuterinteressierte jedoch wird sich auch in der Lage sehen, sich mit dem Mittelalter befassen zu müssen, denn beides ist untrennbar miteinander verwoben.
Mittelalter
Das Mittelalter kannte den Spruch "Der Arzt, welcher die Heilkräfte der Wurzeln und Kräuter kennt, ist ein Mensch; der, welcher die des Wassers und Feuers kennt, ein Dämon". Die wohl bekannteste Kräuterfrau aus der Zeit des Mittelalters ist Hildegard von Bingen.
Neuzeit
In der modernen Zeit bemerkt der wachsame Beobachter eine neue Konjunktur des alten Wissens über Kräuter im Mittelalter. Es gab damals schon ganze Bücher und Verzeichnisse über die Heilkraft der Kräuter. Nahm die europäische Bevölkerung seit der Neuzeit Kräuter eher nur noch für die Zubereitung und Bereicherung von Speisen, scheint sich seit einigen Jahren das Interesse vieler Leute wieder an mittelalterlichen Gebräuchen zu entflammen. Man sieht die Kräuter wieder zunehmend als Heilmittel im Gebrauch. Die Bereiche, in denen man den Kräutern heilende Wirkung zuspricht sind divers.
Anwendungsbereiche der Kräuter im Mittelalter zur Heilung
Als Desinfektionsmittel wurde Wein, Terpentinöl und das beliebte Rosenwasser benutzt. Rosenblüten galten als antiseptisch.
Gegen Nasenbluten hatte man aus frischem Dill bestehende kühlende Umschläge. Hinzu wurde die doppelte Menge an Scharfgabe auf die Stirn, die Schläfe und die Brust verabreicht.
Für die Heilung alter Wunden setzte man Salben aus Olivenöl ein. Myrrhe, Lorbeeröl, Lavendelöl und Weihrauch unterstützten den Heilprozess.
Brandwunden wurden mit Wacholder, ungesalzenes Schweineschmalz, einem Ei behandelt. Die Zutaten wurden zusammen verkocht, damit man die Bestandteile als Salbe einsetzen konnte.
Bei Völlegefühl, Überanstrengung und Herzklopfen wussten die Kräuter im Mittelalter auch mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Anwendung fanden hierbei Muskatnuss, Amber und Margeriten.
Kräuter im Mittelalter zum Würzen
Den mittelalterlichen Speisen wird nachgesagt, sie seien im Gegensatz zu unseren heutigen Essgewohnheiten sehr extrem gewürzt gewesen. Kräuter wurden in großen Mengen zum Würzen eingesetzt, auch für die Konservierung der Lebensmittel.
Kräuterfrauen wurde allerdings häufiger die Verbandelung mit Hexenkünsten nachgesagt. Scheinbar verdächtigte man sie der Zauberei aufgrund des Gebrauchs der Kräuter. Heilung allerdings, würden wir heute sagen, hat immer etwas von einem Wunder. In der Moderne beschäftigen sich immer mehr Menschen mit dem Thema und finden somit zu etwas Ursprünglichem zurück, ohne dass es unsere heutige Kultur gar nicht geben würde.
Versand Apotheken





Neueste Kommentare
vor 12 Stunden 51 Minuten
vor 3 Tage 7 Stunden
vor 2 Wochen 5 Tage
vor 2 Wochen 5 Tage
vor 2 Wochen 5 Tage
vor 3 Wochen 1 Tag
vor 3 Wochen 4 Tage
vor 3 Wochen 4 Tage
vor 6 Wochen 6 Tage
vor 8 Wochen 12 Stunden