So gesund ist das Gerstengras

Gerstengras wie auch Weizengras kann man auch gut selbst anbauenBestimmt haben Sie schon mal von Gerstengras gehört.

Gesunde Ernährung im heutigen Zeitalter ist ja wichtiger denn je.

Nicht nur der alltägliche Stress lässt schnell unsere energiegeladenen Flügel hängen und kratzt an unserer körperlichen und geistigen Fitness.

Es ist auch die Ernährung, die meist sehr einseitig und nicht ausgewogen ist, die uns zu schaffen macht.

Doch es gibt Mittel und Mittel. Eines davon ist das wertvolle Gerstengras.

Junkfood macht uns krank

So mancher von uns behilft sich im Zweifelsfall mit Junkfood. Es wird mal eben so zwischen Tür und Angel Fast Food oder Ähnliches in sich hineinstopft, nur, weil es schnell gehen muss. Und dazu bewegen wir uns immer weniger. Der Preis, den wir dafür bezahlen, kann mitunter sehr hoch sein.

Gesundheitliche Schäden, wie Fettleibigkeit, Herz- und Kreislaufstörungen, erhöhte Blutfette und Blutzuckerspiegel, sind nur die harmlosen Begleiterscheinungen. Arteriosklerose, Herzinfarkte und Schlaganfälle können wie auch Diabetes schnell lebensbedrohliche Ausmaße annehmen.

Eine gesunde Ernährung ist ausgewogen und ausgerichtet auf unseren persönlichen Bedarf an Nährstoffen und Vitaminen. Das ist die Zukunft für einen gesunden Geist, der in einem gesunden Körper wohnt. Und damit dies auch weitgehend reibungslos funktioniert, sind wir auch gewillt, besondere Nahrungsmittel zu uns zu nehmen.

Gerstengras ist eines davon und dient nicht nur als besonderer und nährstoffreicher Vitaminlieferant in den beliebten grünen Smoothies für uns, sondern auch, um den Basenhaushalt zu regulieren und damit auch die Blutfette im Gleichgewicht halten zu können.

Was genau ist Gerstengras?

Das Gerstengras wird schon seit vielen Jahrhunderten in ganz Europa als Nutzpflanze angebaut. Die Gerste an sich wird auch als Süßgras betitelt und schon vor geraumer Zeit galt diese äußerst sättigende Pflanze als ein sehr nahrhaftes Getreide. Die Gerste dient in Deutschland hauptsächlich als Hauptgetreide für Teig- und Brotwaren jeglicher Form. Brötchen, Brote und auch die Graupen werden ausschließlich aus Gerste hergestellt.

Und sobald die Gerstenähren abgeerntet sind, wird das Stroh zur Einstreu für Vieh und für Pferde genutzt. Grundsätzlich werden aber die Körner der Gerstenähren weltweit als Getreide zur Verarbeitung genutzt. Deutschland gilt heute als drittstärkstes Produktions- und Anbauland für Gerste. Dank der Nachfrage wird das Gras mittlerweile auch in Nachbarländern wie Österreich und der Schweiz vermehrt angebaut.

Ökologisch orientierte Biobauern haben sich immer häufiger auf den Gerstengrasanbau spezialisiert, das schon nach 15 Tagen geerntet werden kann. Das frisch und noch junge Gras ist sattgrün und gleicht einer Rasenfläche. Die Pflanze selbst ist sehr ergiebig und anspruchslos. Dass aber auch das Gerstengras an sich sehr nahrhaft und hochwertig als Vitaminlieferant sein kann, entdeckte der japanische Wissenschaftler Dr. Yoshihide Hagiwara in den 70er Jahren.

Er entdeckte, dass die Halme der Gerste selbst wesentlich mehr Nährstoffe in sich trugen, als beispielsweise jegliches Blattgemüse. Somit rückte das Gerstengras immer häufiger in den Vordergrund als Nahrungsergänzung und avancierte sehr schnell zum heutigen Superfood.

Das steckt im süßen Gras der Gerste

Als Futterpflanze gilt das Gerstengras ganzjährig als das nährstoffreichste für Nutztiere. Und im unreifen Zustand sind die Halme noch nährstoffreicher, als zum späteren Zeitpunkt. Somit konnten dem Gerstengras in diesem Zustand nach der Verarbeitung in pulverisierter Form unzählige, wichtige Nährstoffe nachgewiesen werden.

Wichtige Mineralien, Spurenelemente, Vitamine, Bioflavonoide und etliche Enzyme verbergen sich in diesem so scheinbar simplen Gras. Wissenschaftler sind sich sogar sicher, dass Gerstengras als Nahrungsergänzung ein sehr wichtiges Naturprodukt sein kann. Es hat außerordentlich positive Wirkung auf den menschlichen Organismus und sein Wohlbefinden. Es soll demnach sogar auch ein gewisses pharmakologisches Potenzial hervorbringen können.

Im Gras sind beispielsweise alle 20 Aminosäuren, die für den Menschen wichtig sind. Essenzielle Aminosäuren, wie Methionin, Lysin, Threonin, Tryptophan und mehr. Wichtige Enzyme, wie das antioxidative Multi-Enzym Superoxid Dismutase befinden sich reichlich in den Halmen des Grases.

Auch viele weitere Enzyme sind im Gerstengras in geballter Ladung. Was den Vitaminhaushalt angeht, ist das Gerstengras ebenfalls nicht von schlechten Eltern. Vitamin A, die Gruppe der B-Vitamine, Vitamin C, D und E.

Die Mineralstoffe wie Mangan, Zink, Kupfer, Magnesium, Kalium und auch Eisen stecken im süßen Saft der Gerste. Mehr Infomaterial übers Gerstengras findet man auch auf der Seite www.gerstengras-gesund.de im Netz.

Gesundheitsfördernde Eigenschaften

Besonders das hoch dosierte Chlorophyll, welches in den Zellen eingelagert ist, macht jeden Halm des Gerstengrases neben allen weiteren Substanzen und Inhaltsstoffen so wertvoll für uns. In Kombination mit den Mineralien, Vitaminen und Provitaminen, Antioxidantien und anderen bioaktiven Substanzen, ist diese Zusammenkunft mehr als reichhaltig und kostbar für unseren Körper.

Denn dadurch ist eine antikarzinogene, entzündungshemmende, antiallergische Wirkung im Gange. Die basische Wirkung für den Säurenhaushalt des Körpers fließt nebenbei ebenfalls noch mit ein. Somit wird dem Saft der Gerste auch eine entgiftende Wirkung nachgesagt. Gerstengras ist ein Must-have im grünen Smoothie und als Pulver lässt sich dieses natürliche Produkt zudem jederzeit in beliebigen Getränken untermischen.

Und natürlich können Sie Gerstengras, ebenso wie das recht ähnliche Weizengras selbst anbauen. Im Video erfahren Sie, wie Sie das anstellen können. 

Bildquellen:

© www.youtube.com/watch?v=JJCexoyhiyk