Krise als Chance sehen – das gilt auch für Corona

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Krise als Chance, in Bewegung zu kommen.
Krise als Chance, in Bewegung zu kommen.

Jede Krise als Chance zu verstehen – das ist leicht gesagt und weniger leicht getan. Selbst Menschen, die nach wohl reflektierten Prinzipien, sich selbst zu überwinden leben und davon gibt es sicher einige unter den Lesern von zauber-kraut, schaffen das nicht immer. Jede Krise als Chance erleben, hieße dann ja: Jede Krise.

Und spätestens wenn die ganze Welt in Krisenmodus ist wie in Zeiten von Corona, muss man erstmal herausfinden, wie denn das gehen könnte. Wirtschaftskrise, politische Krise vielleicht auch die Familie, Freunde, Massenmedien reagieren erratisch. Und schließlich die bange Frage: Was, wenn es mich trifft? Wie gehe ich damit um? 

Resilienz erwerben hilft der Gesundheit

Ich will mich hier nicht auf Wirtschaft oder Politik oder Bildungswesen stürzen, sondern beim Thema Gesundheit bleiben. Und gerade was den eigenen Körper und die eigene Gesundheit betrifft, kann es besonders sinnvoll sein, die Corona Krise als Chance zu sehen.

Zum Beispiel, Stichwort Resilienz, indem ich mich frage, wie ich mich selbst, meine Psyche, meine Fitness, mein Immunsystem auf den Fall der Fälle einstelle. 

Resilienz erwerben ist inzwischen schon aller Munde. So jedenfalls kommt es mir vor, aber googeln Sie auch mal selbst, wenn Sie das Thema interessiert. Im Kern geht es beim Thema Resilienz um die Frage: Was kann ich lernen, tun, einüben auch, um eine Krise als Chance sehen, erleben und dann auch nutzen zu können. 

Krise als Chance – achte auf Deine Gedanken … 

Gesundheit beginnt bei den eigenen Gedanken über sich selbst, seinen Körper, seine Mitmenschen. So könnte man einen Kerngedanken des Resilienz-Konzepts zusammenfassen. 

Wer gewohnheitsmäßig verärgert darüber ist, dass der Partner, die Eltern, Chef, die Kinder oder auch allgemein die Politiker einfach nicht tun, was man von ihnen erwartet, tut sich keinen Gefallen. Beziehungen vergiften in diesem Modus früher oder später, die eigene Gesundheit auf jeden Fall. 

Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden zu Gefühlen ....
Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden zu Gefühlen ….

Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden zu Gefühlen.
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Achte auf Deine Gefühle, denn sie werden zu Worten.
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Achte auf Deine Worte, denn sie werden zu Handlungen.
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Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden zu Gewohnheiten.
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Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
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Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.
Weisheit aus unbekannter Quelle

Wenn Sie auf ihre Gedanken achten wollen, hilft es auch sehr, darauf zu achten, was Sie sich alles rein tun in ihr Hirn.

Das gilt auch in der Corona-Krise. Wer zum Beispiel ständig die aktuellen Zahlen und diversen Meinungen, Videos, Streitgespräche usw. verfolgt, weiß am Ende nicht mehr, wo ihm der Kopf steht. Aber nicht nur das, es geht noch weiter. 

Bilder von Gefahr und Bedrohung, zum Beispiel in den Medien, erzeugen innere Bilder und Gedanken von Gefahr und Bedrohung. Wenn Sie auf ihre Gedanken achten, werden Sie recht schnell beobachten können, dass ihr ganzer Körper auf ihre Gedanken reagiert. Im Freudigen wie im Bedrohlichen. 

Damit meine ich jetzt nicht, dass Sie den Kopf in den Sand stecken sollten. Einen gewissen Überblick zu behalten, kann durchaus bewirken, dass Sie psychisch gut durch die Krise zu kommen. Doch die Auswahl aus Nachrichten, Bildern ist unendlich groß. Beobachten Sie, wie ihr Körper auf welche Nachrichten reagiert. Achten Sie auf ihre Gedanken. 

Krise als Chance für neue Gewohnheiten – Yoga, Bewegung, Fitness

Ziemlich schnell hat die Corona-Krise dazu geführt, dass für mich auffällig und überraschend viele Menschen ihre Leidenschaft für Yoga und Fitness oder noch allgemeiner für ausreichend Bewegung entdeckt haben. 

In China lag oder liegt Fitness wie auch psychische Resilienz durch Yoga sowieso nahe. Hier in Deutschland und Europa kommen in Corona – Zeiten auch immer mehr Menschen auf den Geschmack an Yoga, Fitness oder mindestens regelmäßiger Bewegung. 

Bewegung, am besten an der frischen Luft, bringt auch die Gedanken und Gefühle in Bewegung. So herum funktioniert das Zusammenspiel von Gedanken, Gefühlen und Körper ja auch. Wer also in einer Gedankenschlaufe fest hängt oder in sich in seinen Gefühlen verfitzt hat, kann sich schon durch einen Spaziergang, Workout oder Joggen ziemlich wirksam selbst helfen. 

Auch nicht zu verachten ist, dass ausreichend Bewegung bei Übergewicht oder Fettleibigkeit hilft. Weiß man ja, aber zu Corona-Zeiten ist es noch weniger erstrebenswert als schon vorher, an Fettleibigkeit zu leiden. Du bist was Du ist, könnte man vielleicht sagen.

Nur wenige bekommen schwere Symptome

Und wenn der Fall der Fälle eintritt: Bei Verspüren von Symptomen müssen Sie nicht direkt das Schlimmste befürchten. Auch das ist oft leichter gesagt als getan – ganz klar.

Denn noch immer wissen wir zu wenig, welche Faktoren die Wahrscheinlichkeit einer Infektion oder auch eines schweren Verlaufes alles beeinflussen. Alter, Vorerkrankungen, Übergewicht, Blutgruppe, allgemeine Fitness bzw. Resilienz. Es sind so viele verschiedene Faktoren, dass niemand sich ganz sicher sein kann, wie das Virus in seinem Körper wirken würde. 

Immerhin wissen wir, dass der Großteil der Corona-Infektionen ganz oder fast frei von Symptomen verläuft. Aktuell (Juni 2020) sollen es rund 80% der Infizierten sein, die nur milde oder gar keine Symptome haben.

Beruhigend ist auch, dass das deutsche Gesundheitssystem sehr gut aufgestellt ist, so dass alle Infizierten adäquat behandelt werden können. 

Typische Corona-Symptome

Besonders diejenigen, die Symptome verspüren, sollten sich unbedingt selbst isolieren und so schnell wie möglich ärztlichen Rat einziehen. Eine Corona-Erkrankung kann völlig symptomfrei verlaufen, doch zeigen sich bei vielen grippeartige Symptome.

Am häufigsten wird laut Robert-Koch-Institut von Fieber, trockenen Husten und Halsschmerzen berichtet. Seltener auftretende Hinweise auf eine Covid-19 Ansteckung sind Gliederschmerzen, Halsschmerzen, Durchfall, Bindehautentzündung, Kopfschmerzen, Verfärbung an Fingern oder Zehen und der Verlust von Geschmacks- oder Geruchssinn.

Konsultierung eines Arztes

Bestehen Krankheitssymptome, die deren des Sars-CoV-2-Erregers ähneln, sollten Sie einen Arzt konsultieren.

Sie können Kontakt zu ihrem Hausarzt aufnehmen. Allerdings sollten Sie dies am besten telefonisch, per Internet oder durch Dritte tun lassen. Dass Sie keinesfalls schnell mal in der Arztpraxis aufkreuzen dürfen, ist Ihnen garantiert schon zu Ohren gekommen. 

Sinnvoll kann es auch sein, wenn Sie dies per Telemedizin tun, da erreichen Sie immer jemanden, sodass Sie schnell Hilfe bekommen. 

Es gibt heute unterschiedliche Telemedizinanbieter auf dem deutschen Markt. Per Videosprechstunde ist es möglich, binnen weniger Minuten mit einem Arzt zu reden und sich beraten zu lassen.

Durch Telemedizin bekommen Sie also sehr schnell eine Diagnose. Außerdem vermeiden Sie auf diesem Wege sozusagen unnötige Wege, auf denen Sie andere Menschen infizieren könnten.

Abstand wahren und unnötige Wege vermeiden

Bestätigt der Arzt den Verdacht auf eine Ansteckung sollte man sich dringend selbst isolieren und nur für einen Test auf das Virus das Haus verlassen.

Ein Arzt kann Ihnen die Anlaufstelle für eine Testung, die gut erreichbar vom Wohnsitz liegt, nennen. Und die nächsten Schritte und aktuellen besonderen Maßregeln bei Corona-Verdacht werden Sie auch erfahren.

Neben der Heimquarantäne sind dies die Schutzmaßnahmen, die aktuell alle Menschen angehalten sind, einzuhalten. Sinnvoll für alle Menschen ist vor allem das Abstand halten sowie die richtige Husten- und Nies-Etikette. Gute Handhygiene und die Wahrung eines Abstands von 1-2 Metern zu anderen Menschen sind wichtig. Auch das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes kann helfen.

Bedenken sie aber, dass Sie beim Tragen einer Maske andere Menschen zwar schützen. Aber gerade wenn Sie wissen, dass Sie infiziert sind, vermeiden Sie auf jeden Fall jede Situation, in der Sie andere anstecken könnten. Auch das Tragen einer Maske ist nicht sicher. Es besteht nach wie vor eine gewisse Ansteckungsgefahr.

Bildquellen: 

© Free-Photos auf Pixabay / Alexandra_Koch auf Pixabay /

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