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Schlechte Ernährung beeinflusst unsere Stimmung …

Schlechte Ernährung vermiest uns mitunter die Stimmung.
Schlechte Ernährung vermiest uns mitunter die Stimmung.

… das wäre die schlechte Nachricht. Doch dass schlechte Ernährung gepaart mit wenig Bewegung ein Stimmungskiller sondergleichen ist, weiß ja eigentlich jedes Kind. Die gute Nachricht ist schon in der Nachricht „schlechte Ernährung“ implizit: Eine gut ausgewogene Ernährung beeinflusst unsere Stimmung auch. Genau! Gute Laune durch gute Ernährung! Wie unsere Nahrung unsere Stimmung beeinflusst, erfahren Sie hier und jetzt, wenn Sie wollen.

Essen gehört zu unseren Grundbedürfnissen

Wir essen gerne und wenn wir richtig Hunger haben, isst der eine oder andere auch mal richtig viel. Nahrung stillt aber nicht nur unseren Hunger, sondern sorgt auch für ein ausgewogenes Seelenheil. Jeder kennt das Gefühl des Hungers, es macht uns unruhig und wir sind nervös, gereizt und fühlen uns nicht wohl.

Drum ist das Sättigungsgefühl extrem wichtig für unser Wohlbefinden. Doch was eine noch größere Rolle dabei spielt, ist die Tatsache, dass besonders was genau wir als Nahrung zu uns nehmen, unseren Körper wie auch unseren Geist und unser Wohlbefinden ausmachen kann. Gute Nahrung hat nämlich tatsächlich etwas mit unserer Stimmung zu tun.

Schlechte Ernährung … macht was mit uns?

Schokolade ist dafür bekannt, dass sie den Kummer lindern kann. Denn besonders Frauen greifen schnell einmal zur verlockenden Schokolade und vertilgen dann schmollend auf dem Sofa sitzend schnell einmal eine ganze Tafel davon. Und tatsächlich ist es so, dass die Schokolade einige Botenstoffe enthält, die Glückshormone ausschütten können. Aber warum greifen wir zu Süßem und anderen, bestimmten Nahrungsmittel, wenn wir Kummer und Sorgen haben oder uns irgendwie schlecht fühlen.

Doch dies ist ein gefährliche Falle: Denn besonders Süßigkeiten, Weißbrot, Burger, Fastfood und Tiefkühlpizza mangelt es an wichtigen Nährstoffen. Und ganz besonders an lebenswichtigen Stoffen, die ganz wichtig für die Hirntätigkeit sind, wie essentiellen Fettsäuren, Magnesium oder die Vitamine B6, B9 und B12. Ein Nährstoffmangel kann sogar dazu führen, dass Depressionen begünstigt werden können.

Doch neben Schokolade, Weißbrot & Co gibt es glücklicherweise auch pflanzliche Stimmungsaufheller. Viele schwören zum Beispiel auf Johanniskraut (Hypericum perforatum). Ebenfalls hilfreich sind nährstoffreiche Lebensmittel wie grünes Gemüse, Bananen oder Nüsse. Auch sie können die Verarbeitungsprozesse im Gehirn positiv beeinflussen. Gemüse, Bananen und Nüsse tragen dazu bei, dass Botenstoffe wie Dopamin und das sogenannte Glückshormon Serotonin vermehrt produziert werden.

Grünes Gemüse, Nüsse - und schon produzieren wir Glückshormone!
Grünes Gemüse, Nüsse – und schon produzieren wir Glückshormone!

Somit ist die bekannte Schonkost eine sehr wichtige Ernährungsform, um Magen, Darm und auch Seele und Geist und Körper auf ein gesundes und positives Stimmungslevel zu bringen.

Was uns auf den Magen schlägt

Aber auch andere Dinge, wie Liebeskummer beispielsweise, kann uns gehörig nicht nur den Appetit verderben, sondern auch die Stimmung vermiesen und auf dem Magen schlagen. Kummer gilt generell als ein Appetitkiller und wer schon einmal einen Liebeskummer durchgemacht hat weiß, wie sehr er schmerzen kann. Das Essverhalten und auch das Hungergefühl scheinen sich nicht selten in Luft aufzulösen, wenn wir Kummer haben.

Es kann aber auch genau das Gegenteil in uns auslösen. Wahre Ess-Orgien und vor allem die Gier nach Süßem ist in solchen Situationen nicht selten. Besonders bei einer Trennung nach langer Zeit kann sich dies dramatisch zeigen. Die Gewichtszunahme beginnt, der Kummer verschwindet nicht und man fühlt sich dann noch unwohler und unzufriedener. Ein Teufelskreis, aus dem viele so schnell nicht wieder herausfinden.

Zucker, Gluten und Koffein meiden oder kontrollieren

Gluten in großen Mengen belasten vor allem unsere Verdauung und unseren Darm. Der Darm gilt als zweites Gehirn und bei zu viel Weißbrot beispielsweise, können Stimmungsschwankungen und Abgeschlagenheit die Folge sein. Zucker ist der Feind Nummer eins. Denn jedes Mal, wenn der Blutzuckerspiegel stark ansteigt, hat das einen negativen Effekt auf das Gehirn.

Dabei sollen Aufmerksamkeitsstörungen und vermindertes Erinnerungsvermögen entstehen, sobald der Zucker im Körper gelandet ist. Zudem ist er der beste Freund von Gewichtszunahme. Auch wer seinen Kaffeegenuss kontrolliert, macht alles richtig. Denn zu viel Koffein sorgt für Nervosität und Unruhezustände.

Bildquellen:

© Frank Oschatz auf Pixabay / Devon Breen auf Pixabay

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