Der kleine Hunger – und seine Folgen

0
55
Der kleine Hunger: Süßes aus Zucker ist für viele verführerisch.
Der kleine Hunger: Süßes aus Zucker ist für viele verführerisch.

Der kleine Hunger zwischendurch, vor allem der kleine Hunger nach Süßem ist ziemlich raffiniert. Und er ist oft auch ziemlich tückisch für unsere Gesundheit.

Der kleine Hunger nach Süßem und seine Folgen

Wie der Stoffwechsel unser Wohlbefinden und den Kalorienhaushalt beeinflusst ist schon faszinieren, ebenso wie unser Körper insgesamt. Er ist ein faszinierendes wie kompliziertes Konstrukt der Natur.

Jedes Organ und jede noch so winzige Zelle hat eine Mission: Uns so gesund und vital wie möglich zu halten. Der Körperstoffwechsel spielt dabei eine nicht ganz unwesentliche Rolle. Denn er sorgt dafür, dass wir bei Nahrungsaufnahme alle wichtigen Nährstoffe aufnehmen und im Körper selbst lagern können.

Automatisch gesund bleibt der Körper dadurch noch lange nicht. Denn auch die recht negativen Dinge, wie fettreiche Nahrung und Zucker haben ihre „Strategien“ zu überleben.

Zucker & Co lagern sich dort ab, wo man ihn früher oder später äußerlich wie innerlich sieht bzw. zu spüren bekommt. Die kleinen, unansehnlichen und nicht erwünschten Fettpölsterchen an Bauch, Po und Hüfte.

Und zudem lassen Zucker und Fett auch Arterien verkalken und den Cholesterinspiegel ansteigen. Bestimmte Lebensmittel sind nahezu dazu prädestiniert, dass unsere Fettzellen sich in sozusagen in die Hände klatschen, dass sie sich nun ganz prima vermehren können. Andere wiederum nicht.

Die Bauchspeicheldrüse – der beste Schauspieler der Welt

Wenn der kleine Hunger kommt und nach Süßem giert, gaukelt uns die Bauchspeicheldrüse vor, dass wir das unbedingt zu uns nehmen müssen. Dabei ist der Anstieg des Zuckerspiegels durch Süßes und vor allem durch Zuckerstoffe recht schädlich. Denn genau dann produziert die Bauchspeicheldrüse jede Menge Insulin, das dann freigesetzt wird.

Der Zucker hat so freie Bahn und kann postwendend in die Körperzellen gelangen. Wer beispielsweise vermehrt Dinge zu sich nimmt, die diesen Vorgang beschleunigen und optimieren, kann den Zellen das feindliche Insulin nicht mehr viel entgegen setzen. Somit ist man dann auf dem besten Wege ein Diabetes Typ 2 zu werden.

Hunger und besonders der Heißhunger auf etwas Süßes hat diesen Vorgang schnell zur Folge und schon sitzt man in der Falle. Auf hunger-stoffwechsel.de kann mehr Input und Informatives erfahren zum Thema Stoffwechsel und wie der große und kleine Hunger entsteht und wie man ihn auch überlisten und austricksen kann.

Vorsorgen mit den wichtigsten Nahrungsmitteln

ein klitzekleiner Kräutergarten
Ein klitzekleiner Kräutergarten

Eine kleine Auswahl an den wichtigsten Kräuter sollte man am besten eh immer in Reichweite haben, sei es auf der Fensterbank, auf dem Balkon oder im eigenen Garten. So haben Sie jeden Tag Ihren kleinen Booster an Vitaminen und diversen Spurenelementen. 

Salbei, Basilikum, Petersilie, Rosmarin, Minze – für welche Kräuter Sie sich entscheiden, hängt nicht nur, aber auch nur von Ihren Vorlieben ab. 

Aber auch schon beim nächsten Einkauf sollte man sich exakt überlegen, welche Lebensmittel man auch in der nächsten Zeit benötigen wird. Denn besonders dann, wenn Engpässe entstehen, sind spezielle Lebensmittel rar.

Und ein Notvorat für sogenannte schlechte Zeiten sollte immer an Bord sein, um diese eben so gut es geht und so gesund wie möglich zu überwinden. Wer abnehmen möchte und sich gesund und vor allem bewusst ernähren möchte, sollte genügend in den Schränken auf Vorrat haben, um auch zu jeder Zeit auf das richtige Produkt zurückgreifen zu können.

Das Kleingedruckte in Augenschein nehmen

Das Kleingedruckte auf den Verpackungen der Lebensmittel genau durchzulesen, macht in der Regel eine ganze Menge Sinn. Denn oftmals verstecken sich hinter vermeintlich harmlosen Lebensmitteln Zuckerzusätze en Masse.

Und schon sitzt man in der Falle der Lebensmittelindustrie, die Geschmacksverstärker, Zucker und andere Süßungsmittel gern einmal untermengen, um dem Verbraucher zu suggerieren, dass dieses Produkt besonders schmackhaft ist und einzigartig zugleich.

Weißbrot zum Beispiel, ist ein solcher Kandidat im Schafspelz. Denn von außen ein schmackhaftes frisches und weiches Brot, im Kern allerdings lauern genau die Elemente, die die Insulinproduktion anregen und den Zuckerspiegel im Blut steigen lassen.

Bildquellen: 

© Bart-ter-Haar auf Pixabay / OlgaofDG auf Pixabay

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here