Ein Hand- und Fußbad für:
- Anregung des Stoffwechsels
- folglich: schöne Haut
Zutaten
- 1 Handvoll Schafgarbe
- 1 zerquetschte Knoblauchknolle
- ½ Handvoll Kamille
- ½ Handvoll Schöllkraut
- 1 Handvoll Salbei
- 1 Handvoll Thymian
auf 2 Liter Wasser.
Zubereitung
- Nimm 2 Liter Wasser, bringe es zum Kochen und laß es danach 5 Min. lang stehen.
- Schütte das Wasser in einen Plastik- oder einen emaillierten Behälter und gebe die angegebene Menge trockener Pflanzen hinzu.
- Diese Mischung muß vor Staub geschützt 4 bis 5 Stunden weichen.
Die Pflanzenrückstände werden nun abgeseiht. Jetzt ist das Basispräparat fertig, welches du zur Lagerung kühl stellen solltest.
Die Bäder
- Für die Bäder nimm auf 2 Liter Wasser, das du vorher aufkochst, 1l Basispräparat.
Dieses Bad kann 8 Tage hintereinander verwendet, darf aber niemals noch einmal zum Kochen gebracht werden.
- Gieße das heiße Bad – je heißer, desto wirksamer – in eine Plastik- oder Tonschale.
- Bade morgens vor dem Frühstück ungefähr 8 Min. deine Füße – so heißt wie möglich.
- Bade abends vor dem Essen ungefähr 8 Min. lang deine Hände – so heiß wie möglich.
Wirkungsweise
Mit den Hand- und Fußbädern machen wir uns die Fähigkeit unseres Körpers, Wirkstoffe über die Haut aufzunehmen, zunutze. Bäder fallen in den Bereich der Osmosebehandlung. Zum besseren Verständnis der Wirksamkeit von Bädern, beschreibe ich hier den Vorgang der
Osmose
Auf das Organ Haut wirken wir mit unseren Essenzen und dem natürlichen Wasserdruck ein. Wir wissen, daß die Haut sich ihrer Umgebung weitgehend anpaßt. Beobachte beispielsweise ihre Reaktion auf Wärme und Kälte. Bei Wärme und entsprechender Luftfeuchtigkeit öffnen sich die Poren und Schweiß tritt aus. Bei Kälte stellen sich die Körperhaare auf und bilden einen wärmenden Flaum.
Als osmotischen Druck bezeichnet man den als Wasserdruck gemessenen Überdruck. Die in der Essenz enthaltenen Substanzen wirken auf die Haut ein. Der Körper, dem diese Wirkstoffe fehlen, ist nun bestrebt, einen Ausgleich zu schaffen. Er nimmt die Wirkstoffe auf und leitet sie über die Blutbahnen zu dem Organ, dem diese fehlen.
Hand- und Fußbäder bieten die beste Behandlungsmöglichkeit. In den empfindlichen Handinnenflächen und an den Fußsohlen enden feine Blutbahnen, die mit dem ganzen Organismus in Verbindung stehen. Wer sich schon einmal mit Akupressur beschäftigt hat, weiß, daß er durch den Druck auf eine bestimmte Stelle der Fußsohlen bzw. der Handinnenflächen auf ein entsprechendes Organ einwirken kann – ähnlich ist es mit den Pflanzenwirkstoffen, die über die Blutbahnen dem entsprechenden Organ zugeführt werden. Hand- und Fußbäder gehören zu den schonendsten Behandlungsmöglichkeiten, da sie nicht, wie bei der Einnahme von Tees, den Stoffwechsel beeinflussen.









