Wirkungen und Nebenwirkungen Gingko Biloba

Wirkungen und Nebenwirkungen Gingko Biloba: Das Ginkgoblatt hilft beim Meditieren ;)Die Bedeutung des Gingko-Baums ist in den letzten Jahrzehnten auch in Europa vielen Menschen vertraut geworden.

Haben vor 20 - 30 Jahren viele Menschen noch gestaunt über neu gepflanzte Gingko-Bäume, wächst er heute in vielen Gärten.

Goethes Gedicht machte den Ginkgo-Baum, genauer das Gingko-Blatt vor allem in Deutschland berühmt.

Das aber ist schon über 200 Jahre her.

Inzwischen aber kennt jeder den Namen Gingko aus der Apotheke. Als Mittel gegen Demenz vor allem. Der Ginkgo kann aber noch einiges mehr.

Der Gingko-Baum als Symbol

Der Ginkgo (Ginkgo Biloba) oder einfach nur Ginko ist eine Baumart, die ursprünglich aus China stammt und heute überall zu finden ist. Es handelt sich dabei um die einzig lebende Art der Ginkgoales.

Ansonsten ist diese zu den Samenpflanzen gehörende Gruppe schon ausgestorben. In Ostasien hat man den Baum wegen der essbaren Samen und als Tempelbaum kultiviert.

Wirkungen und Nebenwirkungen Gingko BilobaMit holländischen Seefahrern kann die Pflanze aus Japan nach Europa und ist hier seit ca. 1730 als ein beliebter Zierbaum bekannt. Bei Ginkgo handelt es sich tatsächlich um ein „lebendes Fossil“.

Der Ginkgo-Baum kann riesig werden und besitzt die typischen auffälligen, fächerförmigen und gekerbten Blätter. Die Vorfahren des heute bekannten Ginkgo-Baums soll es bereits von 300 Millionen Jahren schon gegeben haben. In Asien ist er deshalb als Symbol für Hoffnung, langes Leben, Fruchtbarkeit, Lebenskraft und Unbesiegbarkeit bekannt.

Diese Symbolik nahm vor 200 Jahren dann Goethe auf und verband Lebenskraft mit einem Du, mit dem Thema Liebe. Liebe als Lebenselixier könnte man vielleicht sagen, ein zentrales Thema jedenfalls von Goethe.

Heute pflanzen sich viele Menschen einen kleinen Gingko-Baum in ihren Garten und freuen sich an diesem Wunder der Natur.

Viele Wirkungen und Nebenwirkungen Gingko Biloba

Die Wirkungen und Nebenwirkungen des Gingko Biloba sind vielfältig. Der Ginkgo wird bei uns als Heilmittel/Heilpflanze viel verwendet. Hauptsächlich wenn es um Durchblutungsstörungen geht. Genutzt wird diese Pflanze auch noch häufig im Zusammenhang mit der Leistungsfähigkeit des Gehirns bei zunehmendem Alter.

Bekannt ist vor allem, dass Ginkgo der Altersdemenz vorbeugen kann oder sogar den bereits eingetretenen Demenzprozess verbessert, beziehungsweise verlangsamt.

Auch soll die Blutzufuhr in den Beinen positiv beeinflusst werden. Bei Migräne kann Ginkgo  vorbeugend wirken und der Verlauf einer Multiplen Sklerose positiv beeinflussen.

Wirksam im positiven Sinne soll es auch zum Einsatz bei prämenstruellen Beschwerden bei Frauen und Tinnitus oder bei einem Hörsturz kommen. Ebenfalls soll es bei der Höhenkrankheit wirken.

Das ist eine ganze Menge, was wir vom Ginkgo erwarten und an Wirkungen auch kennen. Und damit nicht genug.

Denn inzwischen ist der Ginkgo auch bei uns in Europa zu einem Symbol für das Meditieren geworden. Also ergänzen: Nebenwirkungen Gingko: Das Ginkgo-blatt hilft beim Meditieren;-)

Ein Wunder ist das nicht. Hat doch der Ginkgo seinerzeit die Eiszeit dank buddhistischer Mönche überlebt. 

Behandlung des Grünen Stars

Man hat herausgefunden, dass Ginkgo Biloba die Seheinschränkungen beim Glaukom, auch Grüner Star genannt, vermindern kann. Der Ginkgo fördert die Durchblutung der Sehnerven, deswegen wird Ginkgo Biloba von einigen Augenärzten für den Grünen Star, insbesondere für das Normaldruckglaukom verschrieben.

Für die Verwendung werden die Extrakte aus getrockneten Ginkgo-Blättern (GBE) genutzt. Diese erhält man in über 20 Verfahrensschritten. Die Wirksamkeit ist vor allem durch die enthaltenden Flavonoide und Terpenoide gegeben. Sie findet man in dieser speziellen Form/Zusammensetzung (als Ginkolide sowie Bilobalide) nur im Ginkgo.

Nebenwirkungen Gingko Biloba Blätter

Oder anders gesagt bzw. gefragt: Warum kommen nur Extrakte zum Einsatz? Die Gingkoblätter sind für jeden, der einen Gingko-Baum im Garten hat, den ganzen Sommer verfügbar. Warum nicht einfach die Ginkgo Blätter in den grünen Smoothie tun?

Die ausschließliche Verwendung von Extrakten hat zwei Gründe.

  • Zum einen liegt es an den wertvollen Inhaltsstoffen der Blätter, die nur schwer wasserlöslich sind. Sie können deswegen vom Organismus eher unzureichend verwertet werden.
  • Zum anderen kann der Verzehr der Blätter tatsächlich schädlich sein. Denn der „Natur-Ginkgo“ enthält zusätzlich Substanzen, die Allergien auslösen können.

Deswegen enthalten die modernen Arzneimittel einen Extrakt aus Ginkgo. Diesem werden dann die erwünschten Inhaltsstoffe zugefügt und die unerwünschten Substanzen entfernt.

Wirkweise des Ginkgo- Extrakt

  • Der Ginkgo-Extrakt soll die Blutfließfähigkeit vorantreiben.
  • Der Gingko-Extrakt verbessert die Durchblutung in den feinen Gefäßen. Damit dann auch den Sauerstoff- und Nährstoffgehalt der sogenannten "grauen Zellen".
  • Ginkgo dient als sogenannter Radikalfänger. Dies bedeutet, dass aggressive Moleküle (die die Zellen angreifen können) abfangen kann.
  • Auch schützt der Extrakt die Nervenzellen, indem Ginkgo dem Abbau von Nervenzellen vorbeugt. Die Leistungsfähigkeit der vorhandenen Zellen steigert sich damit.

Bildquellen:

© elmar hauck auf Pixabay
© Pexels / pixabay.com