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Griechisches Eisenkraut, Sideritis

Griechisches Eisenkraut

Zumindest dem Namen nach wird jeder Mensch einige Teesorten kennen. Aber es gibt auch Tee, von dem man bestimmt noch nie etwas gehört hat. Dazu könnte Griechisches Eisenkraut bzw. der Griechische Bergtee, zwei Namen für dieselbe Pflanze, gehören.

Griechisches Eisenkraut ist schon seit der Antike im südöstlichen Mittelmeerraum bekannt. Vermutlich waren es zuerst Hirten, welche die gelb blühenden Lippenblütler als Tee verwendeten. 

Man könnte fast glauben, dass es sich bei griechischem Bergtee um eine Mischung von unterschiedlichen Kräutern handelt. Griechisches Eisenkraut dagegen – dieser Name lässt solche Missverständnisse nicht so einfach aufkommen. 

Manchmal jedenfalls stiftet der Name „Griechischer Bergtee“ etwas Verwirrung, da Griechisches Eisenkraut im ganzen Mittelmeerraum zu finden gibt, nicht nur in Griechenland. Sogar in hier heimischen Gärten soll man es in sehr sonnigen Lagen anpflanzen können. 

Man sagt diesem Tee nach, dass er rundum wirkungsvoll sein soll und als echter Stimmungsaufheller bekannt ist. Griechisches Eisenkraut soll, wenn heiß getrunken, in der Erkältungszeit und bei Verdauungsbeschwerden besonders gut tun. Es wird ihm eine beruhigende Wirkung nachgesagt, was ihn hervorragend zu einem Schlummertrunk macht.

Griechisches Eisenkraut als Tee und Tinktur nützlich

Wenn man eine Tasse griechischer Bergtee trinkt, wird diese einen angenehm milden und süßlichen Geschmack haben und dabei nach Salbei duften. Die Tinktur aus Griechischem Eisenkraut soll dabei helfen, das Gedächtnis fit zu halten.

Griechischer Bergtee, auch Eisenkraut genannt, blühend

Dafür gibt man die getrockneten Kräuter in ein verschließbares Gefäß und bedeckt diese mit mit 40 %igen Alkohol. Im Anschluss verschließt man diese Mixtur und stellt sie auf eine Fensterbank. Nach ca. 4 bis 6 Wochen seiht man das ganze ab und füllt die Flüssigkeit in ein lichtgeschütztes Gefäß.

Name und Geschichte des griechischen Eisenkrauts (Sideritis)

Schon in der Antike, also vor über ungefähr 2.000 Jahren, lobten in dieser Zeit anerkannte griechische Ärzte, Philosophen, Naturforscher sowie Vorreiter der Pharmakologie das griechische Eisenkraut.

Sideritis gehört zur Gattung der Gliedkräuter, speziell in die Familie der Lippenblütler. Und seitdem über das Eisenkraut berichtet wird, gilt es als ein ausgesprochen nützliches, potentes und wirksames Heilmittel.

Den doch eher kämpferisch und militärisch wirkenden Namen „aus Eisen gemacht“ verdankt wohl dieses etwas „zottenförmige“ Gewächs wohl nicht seiner Form. Die Pflanze ist ein von einer feinen sowie dichten bis geradezu wolligen Schicht von winzig kleinen verschlungenen Haaren bedeckter Stängel.

„Aus Eisen gemacht“ deutet eher auf den Umstand hin, dass es bevorzugt bei der Behandlung von Wunden eingesetzt wurde, die durch eiserne Waffen, wie zum Beispiel Pfeile, Speere und Schwerter, in Schlachten entstanden.

Es gibt aber auch die Erklärung, dass „griechisches Eisenkraut“ von der charakteristischen Form eines Kelchblattes herrührt, die an die Spitze eines Speers erinnern soll.

Hilft dem Immunsystem

Der Bergtee ist überall in Griechenland sehr beliebt und wird dort oft im Winter zubereitet, wenn die körperliche Aktivität weniger wird und Erkältungen, Schmerzen und Beschwerden immer mehr zunehmen.

Man sagt ihm nach, dass er eine positive Wirkung auf fast alles hätte, was einen beeinträchtigen könnte. Meistens wird er aber zur Bekämpfung von Erkältungen, Atembeschwerden und Verdauungsstörungen sowie Angstzuständen genutzt.

Der Tee soll das Immunsystem stärken und er soll wegen seiner Antioxidanzien als Entzündungshemmer und zur Fiebersenkung besonders gut taugen.

Griechischer Bergtee wird in Griechenland in Apotheken, Gewürzläden und Lebensmittelgeschäften verkauft. Manche pflücken ihn auch frisch und trocknen ihn dann zuhause. Hier bei uns kann man ihn in Fachgeschäften, Reformhäusern und auch online erhalten.

Bildquellen: 

© Gerd-Rainer Stache von flickr.com / Sharksfin von flickr.com

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